17.05. | Kulturkampf von rechtsaußen und die „Freien Wähler Dresden“. Diskussion in Dresden

17.05. | 18 Uhr | Kulturkampf von rechtsaußen und die „Freien Wähler Dresden“. Diskussion. Haus an der Kreuzkirche, Mauersbergersaal, in Dresden

Grafik: Dresden kippt!

Wenn die rechtsextremistische „Identitäre Bewegung“ oder völkisch gesonnene Pegida- oder AfD-Anhänger*innen gegen Kunstwerke im öffentlichen Raum mobilisieren – wie etwa gegen das Kunstwerk „Monument“ mit den drei Bussen, verfolgen sie eine gezielte Kommunikationstrategie für eine deutsch-völkische Kulturpolitik. Sie versuchen so den politischen Diskurs zu beeinflussen und in ihrem Sinne zu verschieben.

David Begrich arbeitet bei Miteinander e.V. in Magdeburg und analysiert seit Jahren die kommunikativen Strategien der Neonazis.

Uwe Brückner beobachtet seit langem die rechtsextremistische Szene und ihre Vernetzungen in Dresden. Die sog. „Freien Wähler“, die gerne als harmlose „bürgerliche“ Wahlvereinigung dargestellt werden, haben zu den Stadtratswahlen prominente Vertreter aus dem Pegida- und völkischen Milieu aufgestellt.

Wir wollen diskutieren, wie weit die rechtsextremistische Szene in Dresden in die „Mitte der Gesellschaft“ reicht, welche Strategien sie anwendet und wie gefährlich sie im neu gewählten Stadtrat wäre.

Ausgeschlossen von der Veranstaltung sind Personen, die neonazistischen Parteien oder Organisationen angehören, der neonazistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und diesen Personen den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser zu verweisen.

Veranstalter*in: Dresden kippt!